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Die Champions League

Bei der UEFA Champions League handelt es sich um einen Wettbewerb, an dem Fußball-Vereinsmannschaften aus ganz Europa teilnehmen. In früheren Zeiten hieß dieser Wettbewerb Europapokal der Landesmeister und zwar von 1955 bis 1992. Seit 1992 wird er nun Champions League genannt.

Dieser Wettbewerb ist einer von zwei europäischen Wettbewerben. Die Champions League hat hierbei einen höheren Stellenwert als die Europa League.

Die Geschichte der Champions League

Im Pokal der Landesmeister haben in früheren Zeiten, fast immer, nur die Landesmeister der jeweiligen Länder gegeneinander gespielt. Vorbilder waren zum einen der Mitropokal, der von 1927 bis 1939 ausgetragen wurde und zum anderen der Coupe Latine, der seit Ende der 40er Jahre ausgespielt wurde. Beim Mitropokal traten Mannschaften aus Österreich, der Schweiz, Jugoslawien, Italien und Ungarn gegeneinander an. Beim Coupe Latine beschränkte sich das Teilnehmerfeld auf die Landesmeister aus Frankreich, Italien, Portugal und Spanien. Der Pokal der Landesmeister sollte deutlich mehr Nationen miteinbeziehen und klären, welches dieser Länder die beste Vereinsmannschaft besitzt. Doch auch am Anfang traten nicht nur Landesmeister gegeneinander an. Es waren 16 ausgewählte Teams, unter denen sich schon der AC Mailand und Real Madrid befanden.

In der Champions League soll die beste Vereinsmannschaft Europas ermittelt werden.

In der Champions League soll die beste Vereinsmannschaft Europas ermittelt werden.

Real Madrid war es auch, das sich den ersten Titel 1956 sicherte und somit den ersten Europapokal der Landesmeister gewann. Verlierer des Finales war damals Stade Reimes. Die Spanier hatten den Vorteil, dass es bei ihnen bereits eine Profiliga gab. Gleiches galt auch für Italien und den AC Mailand. Der “AC” schied auch erst im Halbfinale gegen Real Madrid aus. Bis 1960 dominierten die “Königlichen”, wie die Mannschaft von Real Madrid genannt wurde, den Wettbewerb. Sie holten den “Pott” fünfmal in Folge. Das ist seitdem keiner anderen Mannschaft mehr gelungen.

Auch in den 60er Jahren dominierten Mannschaften aus Südeuropa. Inter Mailand, AC Mailand und Benfica Lissabon trugen sich nun in die Siegerliste ein. Erst nachdem 1966 erneut Real Madrid den Titel holte, konnten in den beiden Folgejahren Celtic Glasgow ( 1967 ) und Manchester United ( 1968 ) den Europapokal der Landesmeister gewinnen. Nun wechselten sich “die Länder” Europas bzw. ihre Meister ab. Mal waren es die Engländer, dann die Deutschen mit Bayern München oder die Holländer mit Ajax Amsterdam, die diesen Wettbewerb dominierten.

Anfang der 90er Jahre sollten nicht nur die Landesmeister in diesem Wettbewerb spielen und so wurde er von der UEFA in Champions League umbenannt, da es nun auch Gruppenphasen gab. Ab 1997 wurden dann auch die Vizemeister bestimmter Ligen in die Champions League gepackt, um die Champions League noch attraktiver zu machen.

Seit der Saison 1999/2000 ist es sogar so, dass sich aus den englischen, spanischen und deutschen Ligen bis zu vier Mannschaften für die Champions League qualifizieren können. Den Platz der Deutschen hatten zuvor die Italiener inne. Aus deren Liga qualifizieren sich immerhin noch drei Teams.