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Die Europa League

Bei der UEFA Europa League handelt es sich um den zweitwichtigsten Fußball-Wettbewerb für Vereinsmannschaften in Europa. Übertroffen wird die Europa League nur noch von der UEFA Champions League.

Die Geschichte der Europa League

Früher hieß dieser Wettbewerb UEFA-Cup und wurde 1971 eingeführt. Als Vorläufer dieses Pokals galt wiederum der Messestädte-Pokal. Vereine und Teams aus Handelsmessestädten waren in diesem Wettbewerb vertreten. Als 1971 dann der UEFA-Cup eingeführt wurde, konnten sich Teams aus allen Orten und Ländern Europas für diesen qualifizieren. Die Teilnahme war dabei abhängig von der Ligaposition der vorausgegangenen Saison.

Die Europa League ist nach der Champions League der wichtigste europäische Fußball-Wettbewerb.

Die Europa League ist nach der Champions League der wichtigste europäische Fußball-Wettbewerb.

Erster Titelträger waren die Tottenham Hotspur aus England. Dann wechselten sich Mannschaften aus den Niederlanden, Deutschland, England und Belgien ab. Nur Juventus Turin konnte diese Dominanz aus dem Norden Europas 1977 einmal unterbrechen. Ab der Mitte der 80er Jahre änderte sich das und die Teams aus Südeuropa fingen an den UEFA-Cup zu dominieren. Ab 1989 waren die “Italiener” acht Mal in elf Jahren siegreich. Inter Mailand gewann hierbei drei Mal und ist zusammen mit Liverpool und Juventus Turin Rekordsieger. Seit 1995 können sich drei weitere Teams über eine Fairplay-Wertung für den Wettbewerb qualifizieren.

Der Turnier-Modus der Europe League

Als dann zur Jahrtausendwende der Europapokal der Pokalsieger abgeschafft wurde, qualifizierten sich auch die Pokalsieger der jeweiligen Verbände für den UEFA-Cup. In der Spielzeit 2008/2009 gab es weitere Veränderung des Wettbewerbs. Er wurde in UEFA Europa League umbenannt. Man wollte im Bezug auf Sponsoren- und Werbeeinnahmen nicht zu weit hinter die Champions League zurückfallen und den Wettbewerb attraktiver machen.

Der Modus hat sich in den Jahren natürlich auch sehr verändert. Für die Europa League qualifizieren sich die 53 Pokalsieger aller Mitgliedsverbände. Dazu kommen bis zu drei Mannschaften, die in ihrer Liga die Plätze belegen, die zur Teilnahme an der Europa League berechtigen. Der Titelverteidiger nimmt dann teil. Es sei denn, dass er sich für die Champions League qualifiziert hat. Das Gleiche gilt auch für die unterlegenen Mannschaften, die im Pokalfinale ihres Verbandes standen, wenn sich der Pokalsieger in der Liga für die Champions League qualifiziert hat. Die drei Gewinner der Fair-Play-Wertung sind auch direkt dabei. Es gibt noch weitere Ausnahmen.In Frankreich und England kann man sich über den Gewinn des Ligapokals für die Europa League qualifizieren, dafür verfällt ein “Ligaqualifikationsplatz”.

Es gibt auch in der Euroa League eine Gruppenphase, aber bis diese erreicht ist, müssen einige Teams bis zu drei Qualifikationsphasen überstehen. Das betrifft zumeist die Mannschaften aus “schwächeren Ligen”. Eintracht Frankfurt belegte letzte Saison den sechsten Platz und muss eine Quali-Runde spielen. Diese dritte Runde wird auch Play-Off-Runde genannt, um sie medial attraktiver zu machen. In der Gruppenphase treten nun 48 Teams an und danach geht es im K-o.-System weiter.